++ 15.10. | Die legendäre Ersti-Party! ++

Eure Fachschaft Soziologie mit den Geschwistern Politik, Wipor & Kusa laden euch ein

Abzappeln auf der Umlaufbahn

Fliegt mit!

erstiparty15

Weitere Infos findet ihr hier: Die legendäre Ersti-Party

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++Wahl zum Fachbereichsrat und Senat++

Sie haben Post!! Du fragst dich wieso du (schon wieder) wählen sollst…?!
Hochschulen verwalten sich selbst – das gibt ihnen die Freiheit, im Rahmen der Gesetzesvorgaben des Landes, die Lehre relativ frei zu gestalten. Weil es hierbei vor allem um die Studierenden geht, sind diese auch aktiv an der Gestaltung der Hochschule und somit Hochschulpolitik beteiligt. Dies funktioniert über verschiedene Gremien, wie z.B. den Senat, das Studierendenparlament, Fachschaft…. Diesmal ist die Wahl zum Senat und Fachbereichsrat dran!

Der Fachbereichsrat (FBR) ist das höchste beschlussfähige Entscheidungsgremium auf Fachbereichsebene. Zum Fachbereich 06 der WWU gehören die Institute, Soziologie, Politik-, Kommunikations- und Erziehungswissenschaften.
Der FBR gehört nicht zur studentischen Selbstverwaltung, sondern zur akademischen und besteht aus ProfessorInnen, wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, administrativ-technischen MitarbeiterInnen und den Studierenden, die ihr jedes Jahr im Sommersemester für ein Jahr per Briefwahl wählen könnt. Neben der Vergabe von Professuren werden hier auch Entscheidungen über den Aufbau unseres Studiums, wie Studien- und Prüfungsordnungen und die Verteilung von Finanzmitteln getroffen.
Auch wenn die ProfessorInnenschaft in diesem Gremium eine absolute Mehrheit hat, bedeutet es nicht, dass wir Studierenden keinen Einfluss nehmen können. Durch aktives Engagement sind wir in der Lage, die Agenda mitzubestimmen, aber fast am wichtigsten ist es, die studentische Arbeit auf Institutsebene zwischen Fachschaften und hochschulpolitischen Gremien geschickt zu koordinieren. Außerdem: im Laufe der kommenden Legislaturperiode wird der Studienbeirat, ein zur Hälfte studentisch besetztes Gremium mit stark beratender Funktion für den FBR, eingeführt werden.

Das klingt zunächst einmal gut – aber Demokratie erfordert die Wahl!

Also Brief rauskramen, Kreuzchen machen, ab in den Briefkasten!

Gewählt werden kann bis zum 22.06.15 (10 Uhr).

wahlbrief

Für mehr Informationen:

http://www.uni-muenster.de/wwu/wahlen/index.html

Asta Reader „Wie funktioniert Hochschulpolitik“:

http://www.asta.ms/images/Publikationen/Reader/Hochschulpolitik.pdf

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Veranstaltungsreihe: Kosovo – unbegründet, abgelehnt.

Kosovo – unbegründet, abgelehnt.

Im vergangekosovo_plakatnen Jahr erreichte in Deutschland die Zahl der gestellten Asylanträge mit 202.834 seit 1992 einen Höchststand. Einerseits versuchen Gruppen und Organisationen wie Pegida, Hogesa, AfD bestehend aus Rassist*innen, Nazis, Konservativen und selbsternannten besorgten Bürgern Gewalt und Ressentiments gegen Geflüchtete zu schüren, andererseits gründen sich ebenso viele Initiativen von ehrenamtliche Helfer*innen zur Unterstützung von Geflüchteten. Diese scheinbar gegensätzlichen gesellschaftlichen Strömungen kommen in der Dichotomie von den „guten und den schlechten Flüchtlingen“ zusammen. „Gute“ seien z.B. solche aus Syrien, bei denen nicht mehr geleugnet werden kann, dass sie schutzbedürftig sind. „Schlechte“ wiederum sind z.B. Geflüchtete aus dem Kosovo, denen pauschal jeder Grund für eine Flucht abgesprochen wird und deren Asylanträge als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt werden, da das Land abgesehen von seiner wirtschaftlichen Schwäche sicher sei.

In der Veranstaltungsreihe Kosovo – unbegründet, abgelehnt. sollen Fluchtgründe und Ursachen beleuchtet werden. Dabei wird sowohl auf die jüngere Geschichte des Kosovo, als auch auf die aktuelle Situation eingegangen, um zu zeigen, dass kein Mensch seine oder ihre Heimat freiwillig verlässt. Es sind existentielle Nöte, Verhältnisse, die kein sicheres Leben zulassen, die die Menschen dazu veranlassen den Kosovo zu verlassen.

Vortrag zur historischen und aktuellen Lage im Kosovo.

Am 23. Juni 15 um 19.30Uhr in der KSHG.

https://www.facebook.com/events/579626592140179/

Kosovo – unbegründet, abgelehnt. Eine Podiumsdiskussion zur Beleuchtung von Fluchtursachen, beschleunigten Asylverfahren und der Situation in Münster.

Am 03. Juli 15 um 19.30 Uhr in der Stadtbücherei Münster

https://www.facebook.com/events/1843312232559589/

mehr Informationen:

http://buendnismuenster.blogsport.eu/aktionen/reihe-kosovo-unbegruendet-abgelehnt/

Die Veranstaltungen sind organisiert vom Bündnis gegen Abschiebungen Münster:

http://buendnismuenster.blogsport.eu/

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++Menschenkette gegen Asylrechtsverschärfung++

menschenkette flyerNoch in diesem Monat soll im Bundestag über die Asylrechtsverschärfung abgestimmt werden.
Unter dem Motto: „Wer nicht ertrinkt, wird eingesperrt. NICHT MIT UNS!“ finden bundesweit Aktionen gegen die Asylrechtsverschärfung statt.

Menschenkette organisiert vom Bündnis gegen Abschiebungen Münster

Wann? Am Samstag den 13. Juni um 13 Uhr, Treffpunkt an der Lambertikirche , um mit einer Menschenkette auf die anstehende Entscheidung im Bundestag aufmerksam zu machen und unserem Protest gegen die Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung Ausdruck zu verleihen.

Für ein solidarisches Miteinander statt Ausgrenzung, Einknastung und Abschiebung! Keine Verschärfung des Asylrechts!
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Das Gesetz beinhaltet:

* massive Ausweitung von Abschiebehaft // das sind 18 Monate Knast bei Einreise über ein anderes EU-Land, oder wenn Identitätspapiere fehlen, wenn Geld für Fluchthelfer*innen bezahlt wurde, oder wenn eine Abschiebung verhindert werden kann

* 5jährige Einreise- und Aufenthaltssperren bei einem abgelehnten Asylantrag // im gesamten EU-Raum, währenddessen ist man nicht mehr berechtigt, einen Aufenthaltstitel zu bekommen, es hebelt Bleiberecht aus

* Ausweisungsinteresse auch bei Menschen mit Aufenthaltstitel // bei Straffälligkeit oder bei Verletzung der “Grundordnung” (Bsp.: politische Betätigung)

Dieses Gesetz ist der härteste Einschnitt im Asylgesetz seit den 90ern. SPD und CDU versuchen derweil, es allen schmackhaft zu machen, da ja ein sogenanntes Bleiberecht für langjährig Geduldete geschaffen wurde. Dieses Recht existiert nicht – es wird durch die anderen Parafgrafen ins Leere laufen. Dieses Gesetz ist ein rassistisches Inhaftierungsprogramm!

Weitere Informationen zur Kampagne gegen das neue Asylgesetz:
http://stopasyllaw.blogsport.eu/

Mobilisierungsmaterial und weitere Infos zur Menschenkette:
http://buendnismuenster.blogsport.eu/aktionen/stop-asylrechtsverschaerfung/

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Dein eigenes Studentisches Seminar – bewirb dich jetzt!

Dir fehlen ganz bestimmte Themen in deinem Studium? Dir sind gewisse Aspekte bis jetzt zu kurz
gekommen? Du hast eine Idee, die du gerne mit einer Gruppe anderer Studierender umsetzen möchtest?
So oder so – die Fachschaften Politik und Soziologie haben da was für dich!
Mit jetzt schon zwei erfolgreichen Semestern führen wir unser Projekt fort: die studentische Seminare in
den Allgemeinen Studien. Das soll dir die Möglichkeit geben, Schwerpunkte in der Uni zu setzen, die für
dich wichtig sind und dich interessieren, gemeinsam mit Studierenden, die gespannt sind auf das, was du
für sie vorbereitet hast. Dabei möchten wir ein Lernen auf gleicher Ebene, im Dialog zwischen dir als
Lehrender*m und den anderen Studierenden ermöglichen und etablieren.
Hast du Bock? Dann gibt es noch das ein oder andere zu beachten:

.
Das Thema deiner Idee sollte sich nicht mit den bereits im Vorlesungsverzeichnis der
Institute für Soziologie und Politikwissenschaft existierenden Lehrveranstaltungen
überschneiden.

. Du solltest im Wintersemester 15/16 als Student*in an der Uni Münster, im 3. oder einem
höheren Fachsemester immatrikuliert sein.
. Das von dir konzipierte Seminar sollte flexibel sein, wir wünschen uns ausdrücklich ein
Eingehen auf die Wünsche und Vorstellungen der Teilnehmenden, also ein Lernen im Dialog.

.
Wir berücksichtigen keine Seminarvorschläge, die diskriminierende Inhalte und Gedanken
vermitteln. Bspw. antisemitische, rassistische, faschistische, nationalistische, sexistische,
homophobe oder trans*phobe.

Euer Bewerbungsexpose (eine Seite) sollte folgende Kriterien erfüllen:
. Erkenntnisinteresse des Seminars, Fragestellung und ein Titel
. Vorstellung von der Art des Seminars (Fokus auf Lektüre, Planspielseminar, Filmseminar, etc.)
. Didaktik und Methodik die du schwerpunktmäßig nutzen möchtest
. Ein kurzer Ankündigungstext für Interessierte
. Persönliche Daten (Name, Studiengang, Fachsemester, E-Mail Adresse)

Hier nochmal das Ausschreiben als pdf: StuSem_-_Ausschreibung

Das bringst du dann einfach bis zum 06. Juli, 18:00 Uhr, in den Kaffeezeiten, ausgedruckt in die
Baracke und schickst es als PDF an fachschaft.soziologie@gmail.com oder an
fs-politik@listserv.uni-muenster.de.
Falls dein Seminar ausgewählt wird, um im Wintersemester statt zu finden, wirst du bis zum 10.
Juli
benachrichtigt. Bezahlt wirst du natürlich auch, das genaue Gehalt könnt ihr bei den
Ansprechpartner*innen erfragen.

Ansprechpartner*innen bei Nachfragen:
Elando (Präsenzzeit in der Baracke Mittwoch 14-16 Uhr)
Jakob & Hendrik (Donnerstag 12-14 Uhr)
Damaris (Donnerstag 14-16 Uhr)

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+++SemesterabschlussPARTY+++

SemesterpartyWS14_15

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Mittwoch, 11 Februar 2015 · 2:08

Kritische Theorie der Popkultur – das Studentische Seminar im Sommersemester 2015

Ahoi liebe Studis,

wir hoffen ihr habt eine nicht allzu stressige Klausurenphase und findet noch Zeit für den ein oder anderen Gedanken abseits von Klausur A und Klausur B.
Solltet ihr noch auf der Suche nach interessanten Kursen für die Allgemeinen Studien sein, dann haben wir da einen Tipp für euch.
Die Fachschaften Politikwissenschaft und Soziologie bieten seit dem Wintersemester 2014/15 Studentische Seminare an der Universität Münster an. Das sind Seminare, die von Studierenden für Studierende angeboten werden und sich durch ein dialogisches Lernprinzip kennzeichnen.

Im kommenden Semester könntet ihr euch mit Kritischer Theorie der Popkultur beschäftigen.
Hier die Beschreibung:

Zwischen Affirmation und Subversion – Kritische Theorie der Popkultur
„Kunst ist nach Adorno der „treueste[…] Seismograph“ der gesellschaftlichen Verhältnisse. Wesentlich tritt sie im Kapitalismus als Kulturindustrie auf und spielt so vor allem eine integrale Rolle im ideologischen Apparatus, indem sie den Kosument*innen das Bestehende ästhetisiert als Glück spiegelt: „An den Mann gebracht wird allgemeines unkritisches Einverständnis, Reklame gemacht für die Welt, so wie ein jedes kulturindustrielles Produkt seine eigene Reklame ist.“

Gleichzeitig birgt aber ästhetische Erfahrung die Ahnung, dass es radikal anders sein könnte. Auch wenn Benjamin betont, dass „[n]icht die wirtschaftliche Entstehung von Kultur, sondern der Ausdruck der Wirtschaft in ihrer Kultur“ darzustellen sei, sieht er zugleich ein revolutionäres Potential in einer sich aus der Reproduzierbarkeit von Kunst ergebenden kollektiven Ästhetik. So eröffnet sich beispielhaft im Film eine Erfahrung der sonst als banal empfundenen Alltagswelt in ihrer gähnenden Langeweile und Gewalt. Gleichsam zwingt sie den Zuschauenden deren Reflexion auf. In heutiger Terminologie ließe sich etwa vom subversiven Potential der Darstellung im Film sprechen.

Das Seminar möchte eine aktualisierte Perspektive Kritischer Theorie anhand dieser Spannung auf Popkultur eröffnen. Als Ausgangspunkt soll in gemeinsamer Lektüre Benjamins Aufsatz Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit mit Adornos Résumé über Kulturindustrie und Auszügen aus dem Kulturindustriekapitel der Dialektik der Aufklärung gegengelesen werden. Aufbauend darauf wollen wir den Blick auf materialistischgesellschaftskritische Texte ausweiten, die nicht der älteren kritischen Theorie zugeordnet werden. Uns schweben dabei Auszüge aus Debords Die Gesellschaft des Spektakels sowie Texten des cultural materialism (Raymond Williams, Stuart Hall) vor. Dies wollen wir mit exemplarischen Fallanalysen anreichern. Hierzu können Texte herangezogen werden wie: Karin Lederers Aufsatz über den utopischen Anspruch in der Science Fiction am Beispiel von Star Trek oder Renate Göllners Verhandlung von Geschlechterverhältnis und Kulturindustrie in Auseinandersetzung mit Desperate Housewives. Es bietet sich an, ausgewählte Szenen gemeinsam im Seminar anzuschauen und zu diskutieren. Gerade bei den Fallbeispielen möchten wir uns nach den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen richten. Eigene Beiträge in Form von Inputreferaten sind ausdrücklich erwünscht, aber selbstverständlich für die Teilnahme nicht obligatorisch. All dies soll im Bewusstsein des Spannungsverhältnisses innerhalb der theoretischen Auseinandersetzung um Popkultur geschehen, um Möglichkeiten einer radikalen Gesellschaftskritik anhand dessen auszuloten.“

Im HIS/LSF findet ihr die Veranstaltung hier.
Vielleicht ist das ja was für euch.
Ein schönes Wochenende wünscht,
Mai von der Fachschaft Soziologie

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